Stress lass nach - Frau Auto

Stress lass nach – du bist umzingelt!

Du hattest die letzten Tage Stress pur auf der Arbeit, da du bis zum letzten Tag durchgepowert hast. Nun beginnt endlich der ersehnte Jahresurlaub. Du packst Deine Koffer, tankst das Auto voll und steigst ein. Das Navi ist programmiert und es kann losgehen. Die Toskana liegt vor Dir! Naja, nicht direkt – da wären noch die Kleinigkeit von 1000 Kilometern zu überwinden. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wird die Reise dorthin zur absoluten Tortur oder zu einem unvergesslichen Erlebnis!

So ähnlich ist es, wenn wir, wie am Jahresanfang so oft geschehen, unsere Ziele gesteckt haben und nun darauf zusteuern. Auch hier kann es zur Tortur werden oder ein einzigartiges Abenteuer! Wie immer drei einfache Tipps, die Ihnen auf Ihrer Reise zu Ihren Zielen helfen, den Stress zu reduzieren.

  1. Stress reduzieren durch Pausen
  2. Ressourcen im Blick behalten
  3. Weniger Stress durch gute Laune

1. Stress reduzieren durch Pausen

Unser menschliches Gehirn ist eine wahre Wundermaschine. Unglaublich viele Informationen werden jede Sekunde verarbeitet. Das erzeugt „Datenmüll“ und kostet Kraft und Energie. Ebenfalls sehr anstrengend sind monotone Arbeiten!

Da hilft nur eins: regelmäßig Pausen einlegen. Nach ungefähr 90 Minuten (das schwankt individuell um 5-10 Minuten) lässt die Konzentration nach und wir benötigen eine kurze Pause. Einmal strecken, Kaffee nachholen, kurz ans Fenster und einen Blick nach draußen nehmen, etc.!

Alle vier Stunden brauchen wir eine längere Pause für eine effektive Arbeitsleistung. Ein kleiner Spaziergang, ein kleines Nap, ein leichter Imbiss, … 30 Minuten, die nur Dir gehören sollten. Natürlich darfst du dabei auch etwas ganz anderes machen. Bilder auf dem Handy sortieren, nach einen schönen Urlaubsziel googeln, ein Hörbuch anhören, – wichtig ist, dass wir unser Gehirn richtig entlasten. Und dann kann’s wieder erfrischt weitergehen.

2. Ressourcen im Blick behalten

Ganz klar – Ressourcen sind eine individuelle Sache. Jeder hat da unterschiedliche Bedürfnisse und Möglichkeiten. Habe ich gut vorgesorgt oder gut geplant? Wenn meine Brote und mein Wasser zu Ende sind, muss ich an die Raststätte und auffüllen. Ich muss das im Blick behalten und wissen, wie lange es reicht und wo ich Nachschub herbekomme.

Wo sind meine Raststätten im Alltag? Bei welche Menschen oder Gelegenheiten kann ich „auftanken“? Was tut mir gerade gut – was brauche ich jetzt? Einfach Ruhe oder lieber ein anregendes Gespräch?

Welche Kompetenzen setzte ich wann ein – oder spare ich mir lieber auf? Es ist Erfahrungssache und eine Frage der Achtsamkeit, wie ich meine Ressourcen im Blick habe.

3. Weniger Stress durch gute Laune

Was hält meine Laune während der Fahrt aufrecht? Gute Gespräche, ein Hörbuch, gute Musik oder ein Lied pfeifen? Die Landschaft genießen, schöne Autos bestaunen oder seinen Gedanken nachhängen? Je nach Fahrtstrecke ist da vieles denkbar.

Wie gestalte ich meine Umgebung, so dass ich mich wohlfühle? Wie viel Einfluss habe ich darauf? Oft mehr als mir auf den ersten Blick klar ist. Man kann immer eine Kleinigkeit tun, um sich wohl zu fühlen. Oft werden genau diese Kleinigkeiten missachtet. Schade!

Überlege in Deiner nächsten Pause, welche Kleinigkeit Du an Deinem Arbeitsplatz verändern könntest, damit Du dich um 1% wohler fühlst! Also – ich habe mir heute für mein Büro einen hochwertigen Raumduft bestellt – ich freue mich darauf!

Ziele zu setzen ist unabdingbar, wenn man fokussiert und erfolgreich leben möchte. Um dort anzukommen, braucht es einen klaren Plan – und einen unterstützenden Prozess und ein motivierendes Umfeld. Mit was möchtest Du anfangen, damit Dein Weg zum Ziel entspannt ist? Pausen einplanen? Ressourcen tanken? Oder das Umfeld gestalten – egal was es ist, mach‘ einen kleinen Schritt!

karin Maurer

Karin Maurer ist Burnout-Coach und Trainerin für Workshops im Bereich Gesundheit. In ihrem ersten Beruf als Krankenschwester hat sie gerne gearbeitet. Später hat sie noch Soziale Verhaltenswissenschaften studiert und eine 3-jährige systemische Coachingausbildung absolviert. Ihre Leidenschaft ist es Menschen zu unterstützen gesund zu sein – ganzheitlich in Köper, Geist und Seele. Gerne engagiert sie sich auch ehrenamtlich – unter anderem zum Thema Berufung.